Der Wunsch, meinem Namen gerecht zu werden
Maen Bihan
Lange habe ich mit mir gekämpft und versucht, jemand anderes zu sein. Jemand Besseres.
Dank einer mehrjährigen Psychotherapie hat sich für mich vieles verändert. Heute traue ich mich, zu dem Menschen zu werden, der ich schon lange sein wollte – und gleichzeitig Frieden mit dem Menschen zu schliessen, der ich früher war.
Auf dieser Webseite teile ich meine Erfahrungen, meine Schwierigkeiten und meine Erfolge. Ich hoffe, dass meine Geschichte irgendjemandem da draussen helfen wird, sich selbst werden zu können.

ᛏ · ᚢ · ᛗ
Über mich
Hoi.
Ich bin Alain.
Und ich war lange Zeit nicht der, der ich sein wollte.
Ich war rund 30 Jahre lang übergewichtig. Unzählige Diäten, Ernährungsumstellungen, mehr Bewegung und sogar Abnehmspritzen haben mir nicht dauerhaft geholfen. Erst durch eine mehrjährige ernährungspsychologische Behandlung begann ich zu verstehen, weshalb meine bisherigen Versuche immer wieder gescheitert waren.
Am 5. Dezember 2025 kam für mich vieles zusammen. Erfahrungen und Begegnungen aus den vergangenen Jahren ergaben plötzlich einen Sinn. Es war ein Wendepunkt, der meine Sicht auf mich selbst grundlegend verändert hat.
Mein Name Alain hat bretonische Wurzeln. Eine seiner möglichen Bedeutungen ist «kleiner Fels». Lange war das für mich ein unerreichbares Ideal. Heute beginne ich, meinem Namen gerecht zu werden.
35+
Kilogramm abgenommen
1
Moment, der mein Leben verändert hat
∞
viele ehrliche Geschichten, die ich teilen will
Was dich hier erwartet
Themen, die ich kenne
🎭
Gefühle & Bedürfnisse
Lange wusste ich nicht, wie ich mit meinen Gefühlen umgehen sollte. Heute verstehe ich besser, weshalb ich sie oft mit Essen reguliert habe – und lerne, anders mit ihnen umzugehen.
⌛
Vergangenheit & Gegenwart
Lange war mir nicht bewusst, wie sehr mich meine Kindheit noch prägte. Die Ängste meines 13-jährigen Ichs hielten mich zurück. Erst als ich das erkannte, konnte ich damit beginnen, diese Ketten in die Vergangenheit abzulegen.
🪅
Ehrlichkeit & Scham
Lange fiel es mir schwer, über Dinge zu sprechen, für die ich mich schämte. Nicht aus Angst vor der Reaktion anderer, sondern weil ich mir dadurch selbst die Tatsachen eingestehen musste. Was ich aussprach, konnte ich nicht länger ignorieren.
🫶🏼
Hilfe & Nachsicht
Ich habe hart an mir gearbeitet, musste aber lernen, dabei nachsichtig und nicht zu streng mit mir selbst zu sein. Therapie und die Unterstützung anderer Menschen haben mir geholfen, meinen Weg weiterzugehen – auch wenn nicht alles auf Anhieb gelang.
🔍
Sich selbst erkennen & akzeptieren
Ich habe gelernt, dass ich Dinge an mir verändern und trotzdem akzeptieren kann, wer ich bin. Ich muss nicht perfekt sein, um mit mir zufrieden zu sein. Beides gehört zu meinem Weg: eigene Veränderung und kompromisslose Akzeptanz.
🌓
Freud & Leid
Nicht alle Menschen in meinem Umfeld erleben meine Veränderung so positiv wie ich selbst. Was für mich ein grosser Schritt nach vorne ist, war für andere ungewohnt und schwierig. Ich hatte nicht damit gerechnet, wie sehr meine Entwicklung auch die Menschen beeinflussen würde, die mir nahestehen. Damit muss ich erst noch lernen umzugehen.
Meine Geschichte
30 Jahre.
Eine lange Zeit.
Aber das Beste liegt endlich noch vor mir.
Wo beginnt man mit der eigenen Geschichte, wenn wichtige Teile davon bis in die Kindheit zurückreichen?
Wie erzählt man sie, wenn so viele Menschen kleinen und grossen Einfluss darauf hatten?
Ich vergleiche die letzte Zeit gerne mit Dominosteinen. Einige davon stehen kreuz und quer auf einem langen Tisch. Keine Linie, kein Muster – hier ein paar aneinander gereiht, dort drüben ein paar andere.
Nach und nach stellen weitere Menschen neue Dominosteine auf. Mein Mann, viele Freunde, Fachpersonal aus dem Gesundheitswesen, Zufallsbekanntschaften. Langsam wird aus dem Chaos auf dem Tisch eine Linie, erkennbare Muster, Verzweigungen. Doch noch kann ich ihren Zusammenhang nicht verstehen.
Bis am 5. Dezember 2025 der erste Stein fällt. Und nach ihm alle anderen. Plötzlich ergibt alles einen Sinn und ich erkenne mich endlich.